„Wege, die behindern, an der Gesellschaft teilzuhaben“

„Wege, die behindern, an der Gesellschaft teilzuhaben“

Am Montag, den 22. Juni 2020 trafen sich Isabella Ambrosch, Heike Painsipp und Franz Timischl von den Grünen mit Bianca Ernst, Dietmar Künl, Benedikt Ramsauer (Selbstvertreter für Wohnen und Freizeit), Daniela Gollinger (Unterstützung für Dietmar Künl) und Jeannine Lorenz (Unterstützung für Bianca Ernst und Benedikt Ramsauer) von der Lebenshilfe Fürstenfeld.

Ziel war es, mit ihnen Wege zu gehen, die von ihnen regelmäßig benützt werden, um auf den Fürstenfelder Hauptplatz zu gelangen. Dabei erfuhren wir, welche Schwierigkeiten Menschen haben, die auf einen Rollstuhl angewiesen bzw. gehbehindert sind, wenn sie sich in der Stadt bewegen. Gehsteige mit Neigung auf eine Seite, Übergänge, die nicht für Rollstühle (Rollatoren, Kinderwägen, Menschen mit Gehbehinderung betrifft dies gleichfalls) geeignet sind, Hecken, die bis zur Hälfte in die Gehsteige hineinwuchern, Wasserrinnen, unebene Pflasterungen etc. stellen Hindernisse dar, die für Betroffenen nicht nur schwierig sondern teilweise auch eine Gefahr sind. Es ist dringend erforderlich und dem Gedanken der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung entsprechend, solche Hindernisse zu erkennen, mit Betroffenen zu erörtern und nach Lösungen zu suchen sowie sich aktiv diesem Problem auf Gemeindeebene zu stellen. Die Einführung einer Ansprechperson bzw. eines Ausschusses dafür im neu gewählten Gemeinderat ist eine Notwendigkeit!

 

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