‚JUNGE‘ GEDANKEN

GEDANKEN JUNGER FÜRSTENFELDERINNEN UND FÜRSTENFELDER

Thomas, 19:

„Ich finde es gut, dass unsere Regierung sofort reagiert hat. Die Maßnahmen, die es gab, waren anfangs absolut nötig und völlig richtig gesetzt. Aber jetzt dauert alles schon zu lange an. Es muss die Wirtschaft wieder hochgefahren werden, die Gastronomie, das soziale Leben und das Bildungssystem. Social Distancing ist an sich ja eine gute Idee, durch die heutigen Medien kann man auch so mit anderen in Kontakt bleiben. Aber was ist mit Menschen, die generell wenig Sozialkontakte haben? Sie vereinsamen, können mit niemandem sprechen, sich niemandem anvertrauen. Ich finde es menschenunwürdig, dass ältere oder schwerkranke Personen, die im Sterben liegen, ihre Familie nicht sehen dürfen. Das Geld könnte auch für viele knapp werden, daher sollte man über Gutscheinsysteme nachdenken, die regionale Einkäufe fördern, die der Region zugutekommen. Für viele Eltern, gerade Alleinerziehende mit kleineren Kindern, wird es auch immer schwieriger. Viele haben ihren Urlaub aufgebraucht, um ihre Kinder betreuen zu können, dieses Problem könnte man mit einer Art „Hort“ lösen.“

 

Sara, 18:

„Mehr Grünflächen wären wirklich schön oder Wiesen, die man nutzen könnte, zum Beispiel zum Picknicken oder Ballspielen. Es gibt leider nicht genug Mülleimer, wie ich finde. Eigentlich sollte an jeder Straßenecke einer stehen. Auch Routen, die oft von Pendler*innen genutzt werden, sollten bezüglich der öffentlichen Verkehrsmittel besser ausgebaut werden. Es gibt Geschäfte, in denen man sich Stoffeinkaufstaschen ausborgen kann, wenn man seine eigenen vergessen hat. Vielleicht kann man so etwas ja in Fürstenfeld machen.“

 

Lukas, 18:

„Der Innenstadtverkehr könnte besser geregelt
werden und eine Fußgänger*innenzone in der Hauptstraße
wäre genial. Es gibt immer mehr „Unverpacktläden“. Das
ist ein Trend, der im Moment wirklich Aufschwung erlebt,
vielleicht kann man dieses Konzept auch in Fürstenfeld anwenden.“
Maria, 16: „Es sollte in Fürstenfeld nicht so viel gebaut werden.
Die schönen, grünen Flächen gehen dadurch verloren.
Die Innenstadt sollte außerdem belebt werden, eine Drogerie
würde wahrscheinlich auch gut dazu beitragen. Die Innenstadt
sollte fahrradfreundlicher gestaltet werden. Eine bessere
Ausleuchtung der Straßen bei Nacht würde ich mir auch
wünschen und bei schwierigen Kreuzungen sollten Spiegel
aufgestellt werden.

Christina, 18:

Es ist sehr schade, dass die Innenstadt quasi
ausgestorben ist und ich denke, wenn die S7 gebaut wird,
dann werden die meisten Menschen nur noch im Fachmarktzentrum
einkaufen gehen. Shuttle-Busse in und um Fürstenfeld
wären gut für ältere Menschen. Sollte die Gemeinde
solche Busse anscha!en, dann wäre es wirklich gut, wenn
diese mit Elektrizität laufen würden. Generell sollte man sich
erneuerbare Energiequellen gut anschauen und auch länger
in die Zukunft denken.“