Bodenversiegelung S7

Bodenversiegelung und der Verbrauch von wertvollem Ackerboden für Straßen- und privatem Wohnbau nehmen in Fürstenfeld erschreckende Ausmaße an. Allein die Errichtung der Fürstenfelder Schnellstraße S7 und der damit verbundene Abfahrtsknoten nördlich von Fürstenfeld stellen einen unverzeihbaren Eingriff unmittelbar vor unserer Stadt dar. Noch dazu kommt nun die Errichtung einer Verbindungsstraße von der Angerstraße Richtung Altesse. Diese Straße soll während des Neubaus der Zufahrtsstraße zum S7-Knoten den gesamten Verkehr aufnehmen, der über die bisherige Burgauerstraße floss. Die Bewohnerinnen und Bewohner in diesem Bereich von Fürstenfeld (Sterngasse, Mondgasse, Angerstraße, Bachweg) werden in den nächsten Monaten stark darunter leiden.
Die Errichtung der S7 ist grundsätzlich ein verkehrspolitischer Ansatz, der schon nicht mehr zeitgemäß ist, wenn die Straße eröffnet wird. Während wir mit dem Zug von Fürstenfeld nach Wiener Neustadt gerade einmal eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 55 km/h erreichen, verbaut man eine ungeheure Summe in eine Schnellstraße. Eines ist sicher: Die Zukunft des Verkehrs in Zeiten der Erderwärmung ist sicher nicht das Auto, sondern der öffentliche Verkehr.
Das Foto zeigt die bereits ausgesteckte Trasse der Verbindungsstraße Angerstraße – Altesse. Das Maisfeld wurde geschlegelt, für eine Ernte war nicht mehr Zeit.