Projekt Wienerberger und die Vergangenheit

Projekt Wienerberger

Die Vergangenheit
Vor 25 Jahren verhinderten die Bürgerinitiative „Rettet den Dreikreuzberg“ und die Fürstenfelder GRÜNEN (Geza Standi, Martin Wabl, Joachim Friessnig) eine Ausweitung des Lehmabbaus. Damit blieb das Erscheinungsbild des Dreikreuzberges in der jetzigen Form erhalten. Am Ende dieser Auseinandersetzungen stand eine Vereinbarung abgeschlossen zwischen der Bürgerinitiative, der Stadtgemeinde Fürstenfeld und der Wienerberger AG. Wienerberger erklärte sich einverstanden, Abbauarbeiten nur innerhalb der damals festgelegten Grenzen durchzuführen und sie 2005 zu beenden. Weiters verpflichtete sich Wienerberger, das steile Waldstück, das an die Bergkammstraße anschließt (ca. 5 Hektar), kostenlos an die Stadtgemeinde zu übertragen. Es sollte als Grünland, Wald, Erholungsgebiet oder land- und forstwirtschaftlich genutzt werden. Das Werksgelände sollte als Bauland gewidmet werden. Die Berghauptmannschaft Graz erließ daraufhin einen rechtskräftigen Bescheid für die weiteren Arbeiten im Ziegelwerk. Darin waren die Bepflanzung der Böschungen nach Ende der Abbauarbeiten, die Ableitung des Wassers, die Überprüfung der Brunnen von Anrainern, die Beobachtung etwaiger Erdbewegungen im Gelände geregelt.

DIE ZUKUNFT AUS GRÜNER SICHT
Nach dem Kauf des Geländes durch die Stadtgemeinde fordern wir Grüne eine sorgfältige Planung der Verbauung und zukünftigen Gestaltung des gesamten Geländes, sowohl des Waldstückes, der zu verbauenden Fläche als auch des Schornsteins. Die Fürstenfelder Bevölkerung muss in diese Planungen einbezogen werden und die Vorgangsweise transparent erfolgen. Die Gestaltung des Geländes soll als Architektenwettbewerb ausgeschrieben, die daraus resultierenden Projekte unter Beteiligung von Expert*innen, Stadtgemeinde und offener Bürger*innenbeteiligung diskutiert werden. Bei Wohnprojekten muss vor Beginn der Planungen der Bedarf an Wohn- und Siedlungsraum in der Stadt erhoben und einbezogen werden. Die Waldfläche ist naturnah zu erhalten.

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