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Schalkgründe Bergkammstrasse

Gemeinderatssitzung 19.11. 2018 

Bebauung der Schalkgründe Bergkammstrasse
Viele Gespräche mit Anrainern, 37 (!) geplante Einfamilienhäuser und nachfolgende Begründungen waren ausschlaggebend für meine (leider einzige) Gegenstimme im Gemeinderat:

  • der herrliche Ausblick auf unser Fürstenfeld wird zerstört, ein Ausblick der von allen Vorgänger Bürgermeistern aus guten Gründen für die Bevölkerung und auch Urlaubsgäste erhalten wurde.
  • eine damit einhergehende Zerstörung des damit verbundenen Naherholungsgebietes. Sind Ersatzflächen in Form von Parkanlagen usw. geplant?
  • Trotz positiver Gutachten wird von Anrainern und Älteren, die schon sehr lange dort wohnen und den 'Berg' kennen, bestätigt, dass der Berg instabil ist. Auswirkungen von Unwettern in diesem Jahr ist in Filmaufnahmen ausreichend dokumentiert.
  • Aussprachen mit Anrainern oder eine Abstimmung aller Fürstenfelder bei Projekten dieser Größenordnung sollte auch im Interesse der Gemeindeverantwortlichen sein, um Konflikte zu vermeiden (Stichwort BILF).
  • Weil Altbürgermeister Werner Gutzwar ein Expertenteam, sanfte Bebauung und Rücksichtnahme auf Natur, Umwelt und Anrainer im Vorfeld angekündigt hat. Leider ist das nicht passiert.
  • Viele weitere Fragen bedürfen eine Klärung: Sinnhaftigkeit von 37 Häusern unter dem Gesichtspunkt von Klimawandel und Umweltschutz, Zukunft des BFI und deren Jugendausbildung im Belvedere uvm.?

SP-Manöver als 'Kuhhandel': Anfangs gegen das Projekt, übergab man eine Liste mit 'Anregungen von Anrainern' zur Gestaltung und sprach so von einem guten Areal für die Verbauung. So geht's auch! Auch die

Abstimmungsverhalten: 23 Gemeinderäte (inkl. FP und SP) für, (leider) nur ich gegen die Bebauung, 24 GR anwesend von 25.

Schon in der Gemeinderatssitzung vom 29.9.2016 kritisierte und thematisierte ich die Verbauung und Verschandelung des Fürstenfelder Bergkamms.

Der ‘Bergkamm', mit diesen mitten in der Stadt gelegenen ‘letzten Grünflächen‘, bedeutet Lebensqualität und Erholung für viele FürstenfelderInnen. Das von allen vorigen Bürgermeistern erhaltenswerte Naherholungsgebiet, schon belastet durch zu viele Autos, die unser Naherholungsgebiet als Ausweichroute mißbrauchen, soll Bevölkerungswachstum und somit mehr Geld für die knappe Gemeindekasse bringen.

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